Presseinformation

28.01.2013

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 legten Vertreter des öffentlichen Lebens sowie Bürgerinnen und Bürger Kränze an der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ am Nicolaiplatz nieder und erinnerten an die Millionen Menschen, die durch das Nazi-Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden.


Bevor die Kränze niedergelegt wurden, hielten Dr. Horst Maiwald, stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, und Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann Gedenkreden. Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann sagte: „Eine demokratische, eine humane Gesellschaft ist kein Zustand, den man einmal erreicht hat und der automatisch bestehen bleibt. Es ist vielmehr eine dauerhafte Aufgabe, Demokratie, Freiheit und die Wahrung der Menschenrechte zu erhalten beziehungsweise sie vor Feinden zu schützen.“ Weiter sagte sie: „Gedenken, meine Damen und Herren, bekräftigt diese Verpflichtung.“

 

Anschließend schilderte Eva-Lisa Hübner, Schülerin der 12. Klasse des Bertolt-Brecht-Gymnasiums, ihre Gedanken an die Opfer des Nationalsozialismus.

 

Für die musikalische Begleitung sorgten Martin Sander und Helfried Hoyer von den Brandenburger Symphonikern.