Presseinformation

28.09.2010

Abschluss der Kulturentwicklungskonzeption

Am Dienstag, dem 28.9.2010 wurde der Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann offiziell die Studie „Kulturentwicklungskonzeption für die Stadt Brandenburg an der Havel und Feststellung von Qualifizierungsbedarf im Kulturbereich“ übergeben. Im Auftrag der Stadt und mit Unterstützung und Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg hat die Forschungsgruppe „Regional Governance im Kulturbereich“  an der Fachhochschule Potsdam über ein Jahr intensiv geforscht und die kulturelle Landschaft der Stadt Brandenburg an der Havel analysiert.

Als Ergebnis der Forschungsarbeit liegt nun die Forschungsstudie in zwei Bänden vor. Der Band I umfasst die Grundlagen, Bestandsaufnahmen, Forschungsergebnisse und Einzelempfehlungen für Kultureinrichtungen/-sparten. In Band II werden die Analysen zusammenfassend dargestellt und darauf aufbauend für sieben Themenbereiche insgesamt 18 Ziele mit rund 50 Handlungsempfehlungen beschrieben. Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann dankte dem Forschungsteam um Herrn Dr. Föhl für seine intensive Arbeit und stellte fest: „Die vorliegenden Ergebnisse der Studie bilden die Basis für die damit beginnende Diskussion zur weiteren kulturellen Entwicklung der Stadt.“

Als Ergebnis der Studie hat die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel bereits erste Maßnahmen ergriffen und eine Beschlussvorlage an die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel vorbereitet. Der Beschlussvorschlag beinhaltet u. a. die Gründung eines Kulturrates für die Stadt Brandenburg an der Havel. Der Kulturrat soll als beratendes Gremium für den Fachausschuss und die Fachverwaltung bei wichtigen kulturpolitischen Entscheidungen einbezogen und um Abgabe von empfehlenden Voten aufgefordert werden. Um die Breite kultureller Interessen bei der Besetzung des Kulturrates berücksichtigen zu können, sollen neben Vertretern aller Kultursparten auch Vertreter der Wissenschaft, der Wirtschaft und von Fachverbänden in den Kulturrat berufen werden.

In einer Sondersitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport am Dienstag, dem 05.10.2010 werden sich die Mitglieder des Ausschusses mit der Gründung des Kulturrates befassen. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Rolandsaal, Altstädtischer Markt 10. Die Kulturentwicklungskonzeption der Fachhochschule Potsdam bildet die Grundlage für den Beschlussvorschlag.

Für die fortzuführende Diskussion ist es wichtig, dass jeder die Kulturentwicklungskonzeption kennt und gelesen hat. Es besteht daher auch die Möglichkeit, diese auf Wunsch in Papierform beim Kulturmanager Tim Freudenberg anzufordern. Dieser ist telefonisch unter (03381) 58 70 70 zu erreichen. Natürlich steht sie auch auf der Internetseite der Stadt Brandenburg an der Havel unter: http://www.stadt-brandenburg.de/stadt-buerger/kultur-bildung/kultur-service/kulturentwicklung sowie auf der Pinnwand zum Herunterladen zur Verfügung.